Venedig, die große Nachbarin

Venedig ist praktisch Nachbarin, wenn wir auf dem Union Lido sind. Gleichzeitig könnte der Kontrast kaum größer sein. Hier das Strand- und Campingleben. Dort diese ganz besondere Schönheit, die Millionen von Besuchern aus der ganzen Welt anlockt. Die Nachbarschaft macht Venedig für uns zu einer Stadt, die wir immer wieder besuchen. Zwischen Wasserwegen und zeitlosen Ikonen, stillen Gassen, moderner Kunst und den Inseln der Lagune zeigt sie bei jedem Besuch eine andere Stimmung.

Blick vom Schiff über die Lagune bei der Fahrt von Punta Sabbioni nach Venedig.
Von Punta Sabbioni nach Venedig – die Stadt beginnt für uns mit einer Fahrt über die Lagune.
Weiter Blick über das Bacino San Marco mit der Silhouette von Venedig.
Die ersten Konturen über dem Bacino San Marco: Venedig taucht nicht am Straßenrand auf, sondern wächst aus dem Wasser.
Ein großes Kreuzfahrtschiff fährt nahe an Venedig durch die Lagune.
Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Große Kreuzfahrtschiffe passierten bis 2021 den Bacino San Marco und den Canale della Giudecca. Seither ist diese Route für sie gesperrt.
Gondeln liegen im Wasser vor der Insel San Giorgio Maggiore.
Auf dem Weg vom Schiffsanleger zum Markusplatz: Gondeln und San Giorgio Maggiore.
Kirchenkuppeln und Dächer erheben sich über Venedig.
Kuppeln, Türme und Dächer von San Marco.
Blick vom Wasser auf den Markusplatz, den Campanile und den Dogenpalast.
San Marco vom Wasser aus – große Bühne, Ankunftsort und zeitlose Ikone.
Eine der Säulen an der Piazzetta steht vor dem Dogenpalast.
An der Piazzetta verdichten sich Macht, Repräsentation und venezianische Geschichte auf wenigen Metern.
Der Markusplatz mit Campanile und Basilika zwischen hohen Fahnenmasten.
Der Markusplatz – selbst nach vielen Besuchen nicht einfach abzuhaken.
Eine kleine gelbe Ente sitzt neben einem Glas Spritz.
Spritz mit Begleitung – zur richtigen Tageszeit und am richtigen Ort kann Venedig auch einfach leicht sein.
Blick von oben über die Piazzetta San Marco zwischen Dogenpalast und Biblioteca Marciana.
Die Piazzetta San Marco öffnet sich zwischen Dogenpalast und Biblioteca Marciana zur Lagune.
Ein farbenreicher Blumenstand steht in einer venezianischen Gasse.
Ein Blumenstand auf dem Weg von San Marco zum Ponte dell’Accademia – einer der kleinen Farbtupfer jenseits der großen Sehenswürdigkeiten.
Boote fahren auf dem Canal Grande bei der Rialtobrücke.
Am Rialto ist der Canal Grande Verkehrsweg, Arbeitsplatz, Schaufenster und Bühne zugleich.
Die Rialtobrücke überspannt den Canal Grande.
Die Rialtobrücke – voll, unendlich oft fotografiert, schön.
Ein Glas Aperol Spritz steht an einem Tisch direkt am Wasser.
Ein Spritz am Wasser. Abseits der prominentesten Plätze findet man dafür noch immer erstaunlich entspannte Orte.
Blick über den Canal Grande mit dem Ponte dell’Accademia im Hintergrund.
Der Canal Grande am Ponte dell’Accademia – Venedig findet auf dem Wasser statt.
Mehrere Gondeln liegen dicht nebeneinander an einem Anleger.
Gondeln am Anleger – für die einen Wahrzeichen, für die anderen Arbeitsplatz.
Der Campanile von San Marco erscheint hinter einer Pferdefigur.
Eine der Kopien der bronzenen Pferde von San Marco vor dem Campanile.
Die originalen bronzenen Pferde von San Marco im Museum des Markusdoms.
Die Pferde von San Marco erinnern auch daran, wie eng Venedigs Glanz mit Handel, Macht und Beutekunst verbunden ist.
Detail des reichen Figurenschmucks an der Fassade des Markusdoms.
Am Markusdom lässt sich das Auge kaum festlegen – Figuren, Bögen, Mosaiken und Spolien überlagern sich zu einer eigenen Bilderwelt.
Eine steinerne Figur steht auf einer Säule über den Dächern Venedigs.
San Todaro, der heilige Theodor, auf seiner Säule an der Piazzetta – zu seinen Füßen der Drache.
Dicht gestaffelte Dächer und Türme von Venedig; dahinter liegen große Kreuzfahrtschiffe in der Marittima.
Venedig vom Campanile di San Marco aus – ein dichtes Gefüge, in dem Wasser und Gassen oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind. Im Hintergrund große Kreuzfahrtschiffe in der Marittima. Bis 2021 passierten sie dafür den Bacino San Marco und den Canale della Giudecca.
Eine rote Rolltreppe führt durch das Innere des Fondaco dei Tedeschi.
Die rote Rolltreppe im Fondaco dei Tedeschi verband historische Substanz mit spektakulärem Umbau. Das Kaufhaus ist seit Ende April 2025 geschlossen.
Blick in den mehrgeschossigen Innenhof des Fondaco dei Tedeschi.
Der Innenhof des Fondaco dei Tedeschi. Seit 2025 ist auch dieser Ort nicht mehr öffentlich zugänglich.
Panoramablick von der Dachterrasse des Fondaco dei Tedeschi über Venedig.
Der Blick von der Dachterrasse des Fondaco dei Tedeschi war einer unserer liebsten Geheimtipps. Mit der Schließung des Hauses im April 2025 ist auch diese Aussicht vorerst Vergangenheit.
Santa Maria della Salute steht am Eingang des Canal Grande.
Santa Maria della Salute markiert den Eingang zum Canal Grande – ein Fixpunkt, der vom Wasser aus immer wieder neu erscheint.
Bücher und Drucke werden an einem kleinen Stand in einer Gasse angeboten.
Bücher, Drucke und Fundstücke in einer Gasse – Venedig besteht auch aus den Dingen, an denen man ungeplant hängen bleibt.
Wäsche hängt zwischen den Häusern über einer schmalen Gasse.
Nur wenige Minuten von den Hauptachsen entfernt kann Venedig still werden.
Ein Jesusbild und politische Zeichen befinden sich gemeinsam an einer Hauswand.
Frömmigkeit und politische Botschaften teilen sich dieselbe Wand – wir erinnern uns an Don Camillo und Peppone.
Eine Jesusfigur steht unter einem kleinen Baldachin an der Fassade eines venezianischen Hauses.
Eine Jesusfigur an der Hauswand – eines der vielen kleinen Details im Labyrinth der Gassen.
Ein kleiner Tisch mit einer Taube steht vor einem blumengeschmückten Fenster am Canal Grande.
Platz mit Aussicht am Canal Grande.
Bunte künstliche Blumen und Sonnen sowie echte Blüten schmücken ein Fenster an einer venezianischen Fassade.
Künstliche Blumen vor altem Mauerwerk.
Ein Gummiboot hängt an einer verwitterten Hauswand direkt am Wasser.
Das Gummiboot gehört hier so selbstverständlich zum Straßenbild wie anderswo ein Fahrrad.
Bunte Schuhe stehen dicht an dicht in einem venezianischen Schaufenster.
Die Grenzen zwischen Luxus-Mode, Kunsthandwerk und Souvenirs sind manchmal fließend.
Die realistische Skulptur My Body My Rules von Carole Feuerman steht vor einer Bar bei den Giardini.
„My Body My Rules“ von Carole Feuerman – moderne Kunst begegnet einem in Venedig längst nicht nur innerhalb der Biennale.
Eine ausdrucksstarke Löwenmaske ist in einer Galerie oder einem Geschäft ausgestellt.
Eine Löwenmaske im Schaufenster – das venezianische Wappentier erscheint zwischen Geschichte, Kunst und Dekoration in unzähligen Varianten.
Die realistische Skulptur Justice von Carole Feuerman steht vor einer Bar bei den Giardini.
„Justice“ von Carole Feuerman bei den Giardini – eine weitere Begegnung mit zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum.
Die liegende Bronzefigur des Monumento alla Partigiana Veneta befindet sich am Wasser bei den Giardini.
Das „Monumento alla Partigiana Veneta“ von Augusto Murer liegt nahe dem Vaporetto-Anleger der Giardini auf einem von Carlo Scarpa gestalteten Sockel im Wasser.
Die monumentalen Hände der Skulptur Building Bridges von Lorenzo Quinn ragen am Arsenale in den Himmel.
„Building Bridges“ von Lorenzo Quinn am Arsenale – sechs Paare riesiger Hände stehen für menschliche Werte und Verständigung.
Die farbige Gorilla-Skulptur Wild Kong Oil von Richard Orlinski steht in einem kleinen Park nahe der Lagune.
„Wild Kong Oil“ von Richard Orlinski in einem kleinen Park unweit der Giardini – eine jener wechselnden Entdeckungen am Weg zurück Richtung San Marco.
Der Schriftzug May You Live in Interesting Times steht an einer venezianischen Mauer.
„May You Live in Interesting Times“ – der Titel der Kunstbiennale 2019 blieb auch außerhalb der Ausstellungsräume im Stadtbild hängen.
Das Denkmal für Niccolò Tommaseo steht auf dem Campo Santo Stefano.
Niccolò Tommaseo auf dem Campo Santo Stefano – ein Schriftsteller und Politiker mitten im alltäglichen Treiben des Platzes.
Mauern und Gebäude des Arsenale sind vom Wasser aus zu sehen.
Das Arsenale vom Wasser – über Jahrhunderte das industrielle und militärische Kraftzentrum der Seerepublik, heute auch Schauplatz der Biennale.
Der monumentale Eingang zum Arsenale mit steinernen Löwen.
Der Eingang zum Arsenale – venezianische Seemacht in Stein, bewacht von Löwen aus unterschiedlichen Epochen und Herkunftsorten.
Ein Glasbläser arbeitet an einem glühenden Glasstück vor einem Ofen auf Murano.
Am Glasofen auf Murano wird aus Hitze, Atem und wenigen schnellen Handgriffen Kunsthandwerk, manchmal auch Kunst.
Ein Kanal auf Murano wird von Häusern und Booten gesäumt.
Murano ist mehr als seine Glasöfen – eine eigene Inselstadt mit Kanälen, Werkstätten und ruhigerem Alltag.
Ein leuchtend grünes Haus mit farbigen Fensterläden steht auf Burano.
Auf Burano wird Farbe zur Adresse – der Überlieferung nach halfen die kräftigen Fassaden den Fischern bei der Orientierung.
Eine Reihe intensiv farbiger Häuser steht an einem Kanal auf Burano.
Burano – ein farbiger Fächer aus Fassaden.
Bunte Häuser spiegeln sich in einem schmalen Kanal auf Burano.
Kanal, Boote und farbige Häuser – Burano wirkt wie ein Gegenentwurf zum steinfarbenen Venedig und gehört doch zur selben Lagune.
Gondeln liegen vor der historischen Bootswerft Squero di San Trovaso.
Im Squero di San Trovaso werden Gondeln noch immer gebaut und repariert.
Eine einzelne Gondel fährt über den weiten Canal Grande.
Eine Gondel auf dem Canal Grande – für einen Moment wirkt selbst die große Wasserstraße beinahe leer.
Blick von der Rialtobrücke entlang des Canal Grande mit Booten und Palazzi.
Der Blick von der Rialtobrücke – Palazzi und Bootsverkehr machen sichtbar, dass der Canal Grande die Hauptstraße der Stadt ist.
Die Silhouette von San Marco ist vom Wasser aus im weichen Licht zu sehen.
Zurück am Bacino San Marco – dieselbe Silhouette, eine andere Tageszeit, ein anderes Venedig.
Gondeln liegen im Abendlicht vor San Giorgio Maggiore.
Gondeln vor San Giorgio Maggiore – am Abend wird aus dem Postkartenmotiv langsam eine ruhigere Szene.
Der Canal Grande mit Palazzi und Booten im warmen späten Licht.
Spätes Licht auf dem Canal Grande – die Fassaden verlieren ihre Härte, das Treiben auf dem Canal bleibt.
Santa Maria della Salute leuchtet in warmem Abendlicht am Canal Grande.
Santa Maria della Salute im Abendlicht.
Beleuchtete Tische eines Restaurants stehen am Abend direkt an einem Kanal.
Ein Restaurant am Kanal – wenn die Tagesgäste gehen, entstehen zwischen Wasser und Hauswänden neue kleine Bühnen.
Ein stiller venezianischer Kanal liegt nachts zwischen beleuchteten Häusern.
Venedig bei Nacht – weniger Stimmen, dunkles Wasser und Licht, das an den Fassaden hängen bleibt.
Eine große Yacht liegt nachts beleuchtet in Venedig.
Eine Yacht bei Nacht – Venedig bleibt auch nach Einbruch der Dunkelheit Bühne für sehr unterschiedliche Welten.
San Giorgio Maggiore liegt in der Dämmerung jenseits des dunklen Wassers.
San Giorgio Maggiore in der Dämmerung – einer der letzten festen Punkte vor der Rückfahrt über die Lagune.
Blick vom abfahrenden Schiff über die dunkler werdende Lagune.
Abfahrt über die Lagune. Zu Venedig gehört für uns auch, dass wir es immer wieder vom Wasser aus zurücklassen – und wiederkommen.

Zurück zu Immer wieder Union Lido